June 3, 2026 · 8 min read · Case Studies
Wie Containerschiffe durch automatische Umschaltung zwischen Kusten-LTE und L-Band-Satelliten luckenlose IoT-Konnektivitat aufrechterhalten.
Ein Containerschiff auf der Pazifikuberquerung verbringt 70% seiner Reise innerhalb von 50 km zur Kuste und 30% auf offener See ausserhalb jeder Mobilfunkreichweite. Fur die 70% liefert LTE auf B20 (800 MHz) von Kustenbasisstationen Latenz unter 50 ms bei 0,05 EUR/GB. Fur die 30% liefert L-Band-Satellit uber 600 ms Latenz bei 3-8 EUR/MB.
Die LTE-Kustenabdeckung ist besser als die meisten Flottenbetreiber annehmen. Europaische Gewasser: B20 von Kustenturmen reicht 30-50 km aufs Meer. Telenor Maritime und Vodafone Marine haben dedizierte Offshore-Zellen eingesetzt, die diese Reichweite in der Nordsee auf 80 km erweitern.
Inmarsat FleetBroadband arbeitet im L-Band (1,5-1,6 GHz) mit globaler Abdeckung bei 150-432 kbps. Iridium Certus bietet L-Band-Abdeckung einschliesslich der Polarregionen mit bis zu 704 kbps. Starlink Maritime liefert 220 Mbps uber LEO-Konstellation.
Standard-SIMs verbinden sich mit dem Heimat-PLMN. Wenn das Schiff die Kusten-LTE-Abdeckung verlasst, bricht die Verbindung ab. Eine Multi-IMSI-eUICC mit vorinstalliertem Satellitenprofil schaltet in unter 5 Sekunden um.